Veranstaltungen :
26. August 2026 - Aperol & Amen - Abende für junge Erwachsene
Ein Abend mit Tiefgang: Bei Aperol & Amen geht es um Gott, Glauben und das Leben. Ohne fromme Floskeln, ohne fertige Antworten, aber mit Menschen, die Lust haben, gemeinsam weiterzudenken. Jeweils mittwochs von 18:45 bis 20:45 Uhr in der Propsteikirche Leipzig. Die Teilnahme ist kostenlos. Du kannst zu allen oder auch nur zu einem Abend kommen. Es gibt Aperol mit und ohne Alkohol.
- 26.08.2026 Gott, bist du online? Bringt Beten etwas oder rede ich einfach mit mir selbst? Mit Jugendreferent Stefan Plattner
- 02.09.2026 Wer zum Himmel ist Gott? Ist Gott Vater, Freundin, Hirte, Richterin oder ganz anders? Mit Jugendpfarrerin Anna-Maria Busch
- 09.09.2026 Die Bibel ist wilder als Netflix Fakt oder Fantasie? Mit Prof. Dr. Eberhard Tiefensee
- 16.09.2026 Sorry reicht manchmal nicht Was mache ich mit Dingen, die an mir kleben bleiben? Mit Kaplan Fr. Simon Hacker OP
- 23.09.2026 Und was bleibt, wenn Montag ist? Wie Glaube gehen kann, wenn das echte Leben wieder losgeht. Mit Stefanie Langel und P. Gunnar Bauer SJ
Anmeldung mit einer kurzen Nachricht an Stefan Plattner erwünscht: stefan.plattner@bddmei.de.
18.-20. September 2026 - Auszeitwochenende Ich&Gott
Gönne dir zwei Tage, um den Stress des Alltags hinter dir zu lassen und durchzuatmen. Wir laden junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren ein, sich auf dieses besondere Experiment einzulassen: Ein Wochenende im Schweigen – mitten in Leipzig und doch fern vom Alltag. Das Dominikanerkloster St. Albert in Leipzig-Wahren wird für drei Tage zum Rückzugsort. Am Freitagabend starten wir um 18 Uhr gemeinsam mit einem Abendessen und einer Einführung, danach beginnt die Stille. Der Samstag ist ganz dir gewidmet: deiner inneren Stimme, deinen Fragen, deinen Wegen. Impulse, persönliche Begleitgespräche und Gebetszeiten eröffnen neue Perspektiven. Am Sonntag feiern wir das, was in der Stille gewachsen ist mit einem Gottesdienst. Wenn du bereit bist, dir selbst und Gott Raum zu geben – dann ist dieses Wochenende für dich.
Beginn: Freitag, 18.09.2026 um 18 Uhr. Ende: Sonntag, 20.09.2026 nach dem gemeinsamen Mittagessen. Der Teilnahmebeitrag beträgt 90€ mit Vollverpflegung und Unterbringung im Einzelzimmer.
Anmeldung: https://eveeno.com/auszeitwochenende
Schulungen zur Prävention von sexualisierter Gewalt 2026
Die Vorbeugung und der Schutz vor sexualisierter Gewalt sind wichtige Bestandteile der Arbeit der Kirche mit Kindern, Jugendlichen und schutzbedürftigen Erwachsenen. Es ist uns als katholische Kirche ein besonderes Anliegen, allen Menschen, mit denen wir in Kontakt kommen, einen sicheren Ort zum Lernen und Leben zu bieten. Das Ziel von Präventionsschulungen ist es, ein Bewusstsein zu schaffen und eine Kultur der Achtsamkeit zu fördern. In Leipzig organisieren wir Schulungen, die jeweils drei Stunden dauern und von 17:30 bis 20:45 Uhr in der Propsteikirche stattfinden und von Christiane Gläser, Stefan Plattner und Michael Pfeifer geleitet werden. Das Mindestalter zur Teilnahme ist 16 Jahre. Jüngere Ehrenamtliche können ohne Schulungsnachweis als Helfer:innen eingesetzt werden.
Sensibilisierungsschulungen: 22. September 2026. Auffrischungsschulungen: 8. Oktober 2026.
Anmeldung https://eveeno.com/praevention-leipzig-2026
Feier der Lebenswende 2027 - Dein Auftakt ins Erwachsenwerden
Der Übergang vom Kind zum Erwachsenen ist ein besonderer Moment. Zwischen 13 und 15 Jahren verändert sich vieles – Sichtweisen, Träume, Verantwortung. Die Feier der Lebenswende lädt dich ein, diesen Schritt bewusst wahrzunehmen und zu feiern.
In Kleingruppen triffst du dich an acht Abenden im Frühjahr 2027. Jede Einheit dauert 90 Minuten und macht dich auf eigene Weise neugierig aufs Leben. Die genauen Termine der Vorbereitungstreffen werden nach dem Anmeldeschluss im November 2026 bekanntgegeben.
- Kennenlernen: Neue Leute treffen, miteinander lachen, so sein dürfen wie du bist.
- Neues erleben: Ausprobieren, mutig sein, als Gruppe wachsen.
- Über das Leben philosophieren: Große Fragen stellen, Gedanken ernst nehmen, Zukunft denken.
Zum Abschluss gestalten wir eine festliche Feier der Lebenswende in der pax Jugendkirche oder in der Propsteikirche Leipzig. Mit deiner Familie und deinen Freund:innen feiern wir dich und deinen persönlichen Lebensweg. Professionelle Muikerinnen und Musiker gestalten die Feier mit.
Während deiner Vorbereitungszeit gibt es zwei Angebote speziell für Eltern:
- ElternZEIT – „Wie umarme ich einen Kaktus?“. Ein Workshop über die Herausforderungen und Chancen mit meinem Kind in der Phase der Pubertät.
- ElternRITUAL – Sternstunden und Stolpersteine. Ein besinnlicher Impuls über Glücksmomente und schwere Zeiten im Leben als Elternteil.
Infoabende: Lerne uns kennen und finde heraus, ob die Feier der Lebenswende etwas für dich ist:
- 24. Februar 2026 · 19:00 Uhr · pax Jugendkirche, Kirchplatz 1, 04155 Leipzig
- 26. August 2026 · 19:00 Uhr · Propsteikirche, Nonnenmühlgasse 2, 04107 Leipzig
Anmeldung Feiertermine
- 22. Mai 2027 um 10 Uhr in der pax Jugendkirche: https://app.laxxo.de/anmeldung/y0jsek
- 22. Mai 2027 um 11 Uhr in der Propsteikirche Leipzig: https://eveeno.com/lebenswende-propstei
- 22. Mai 2027 um 14 Uhr in der pax Jugendkirche: https://app.laxxo.de/anmeldung/5zdguw
- 19. Juni 2027 um 10 Uhr in der pax Jugendkirche: https://app.laxxo.de/anmeldung/pzvve9
- 19. Juni 2027 um 14 Uhr in der pax Jugendkirche: https://app.laxxo.de/anmeldung/wkyinj
- 03. Juli 2027 um 11 Uhr in der Propsteikirche Leipzig: https://eveeno.com/lebenswende-propstei
Anmeldeschluss: 31. Oktober 2026. Teilnahmebeitrag: 150 Euro (130 Euro mit Leipzig-Pass)
Gespräch - Seelsorge - Geistliche Begleitung - Lebensberatung
Etwas lässt dich nicht los? Du stehst vor einer Entscheidung oder steckst in einer schwierigen Phase? Vielleicht möchtest du auch einfach einmal mit jemandem reden. Hier ist Raum für dich: zum Erzählen, Nachdenken und Fragen. Es kann um deinen Glauben gehen, um Beziehungen, deine sexuelle oder geschlechtliche Identität, eine Entscheidung oder um das Leben überhaupt. Das Gespräch ist vertraulich und kostenlos. Du musst nicht katholisch sein. Melde dich einfach per Telefon oder E Mail.
Stefan Plattner, Theologe · Jugendreferent · Geistlicher Begleiter · Systemischer Berater in Ausbildung
stefan.plattner@bddmei.de oder 01734675156.
EINBLICKE IN DIE AKTIONEN:
Gottesdienst zum CSD - Ein Regenbogen mit Lücken
Bereits zum vierten Mal feierten die Katholische Jugend Leipzig und die Propsteigemeinde am 12. Juli 2026 einen Gottesdienst zum Christopher Street Day. Im Mittelpunkt stand die Zusage: Gottes Liebe gilt allen Menschen, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder Identität.
Gefeiert wurde der Gottesdienst mit Bistumsjugendseelsorger Michael H. Kreher und Jugendreferent Stefan Plattner. Für die Musik sorgte die Jugendband BoniBeatz aus der Pfarrei St. Bonifatius Leipzig. Zum Vorbereitungsteam gehörten Max Friedrich, Kevin Junghans, Paula Junghans und Marcel Weinert.
Im Mittelpunkt stand eine von Marcel Weinert gestaltete Kerze. Auf ihr ist ein Regenbogen zu sehen, der nicht vollständig geschlossen ist. Die Lücken erinnern daran, dass queere Menschen in der Kirche häufig verletzt, ausgegrenzt oder übersehen wurden. Das goldene Kreuz steht zugleich für Gottes bleibende Zusage: Sein Bund gilt allen Menschen. Während der CSD-Woche brennt die Kerze in allen Gottesdiensten der Propsteikirche.
In seiner Predigt griff Stefan Plattner das Gleichnis vom Sämann auf. Die verschiedenen Böden wurden dabei zu Bildern für Erfahrungen queerer Menschen. Harter Boden zeigt sich dort, wo Gespräche verweigert werden. Dornen wachsen dort, wo Menschen sich verstecken müssen, wo das Wort „schwul“ als Beleidigung verwendet wird oder wo über queere Menschen gesprochen wird, statt mit ihnen. Guter Boden entsteht dagegen dort, wo jemand sagt: „Erzähl mir von dir. Spannend. Ich will dich verstehen, wie du lebst und liebst.“ Er entsteht dort, wo Eltern ihrem Kind sagen: „Ich liebe dich, egal wen du liebst.“
Niemand sei jedoch nur harter oder nur guter Boden. „Es gibt Zeiten, da will ich verstehen. Und Zeiten, da will ich lieber recht behalten.“ Deshalb brauche es manchmal ein inneres Pflügen, das festgefahrene Überzeugungen lockert. Denn: „Irritation ist größte Wachstumschance.“ Der Sämann im Evangelium wartet nicht auf ideale Bedingungen. Er sät großzügig und verschwenderisch. Vielleicht, so Plattner, weil auch Gott so ist: „Gottes Liebe ist verschwenderisch.“
Zum Abschluss sprach Sebastian Thiele im Namen des Vorstandes des CSD Leipzig e. V. ein Grußwort. Beim anschließenden Empfang mit Getränken und Regenbogenpizza gab es Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitiges Kennenlernen.
RKW-Kindertag des Dekanats Leipzig
Rund 400 Personen aus den Gemeinden des Dekanats Leipzig kamen am Mittwoch, dem 8. Juli 2026, zum gemeinsamen RKW-Kindertag im Bischöflichen Maria-Montessori-Schulzentrum Leipzig zusammen.
Nach einer gemeinsamen Eröffnung und einem Anspiel wartete auf die Kinder ein vielfältiges Programm mit Workshops und Stationen. Neben sportlichen und kreativen Angeboten gab es einige Besonderheiten wie einen Erste-Hilfe-Kurs mit den Maltesern, eine Flugshow mit einem Falken und eine Fotobox mit Papst Leo.
Den Abschluss des Tages bildete eine gemeinsame Andacht um 14 Uhr. Organisiert wurde der Kindertag von den Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten Matthias Demmich, Oliver Cabrera, Vinzenz Hruschka und Katharina Luther sowie Jugendreferent Stefan Plattner.
Ein besonderer Dank gilt Sebastian Heider, der das Gelände des Bischöflichen Maria-Montessori-Schulzentrums Leipzig kostenlos zur Verfügung stellte. Stefan Plattner zeigte sich dankbar für den gelungenen Tag und für das große Engagement der vielen Helferinnen und Helfer.
Segensaktion „Free Blessings“ beim WGT in Leipzig
Das Wave-Gotik-Treffen in Leipzig gilt als das weltweit größte Festival der Schwarzen Szene. Mittendrin waren auch katholische und evangelische Seelsorger:innen unterwegs. An ihrer Kleidung trugen sie Schilder mit der Aufschrift „Free Blessings“.
Die Idee dazu stammt von Johannes Bartels. Stefan Plattner war bereits einige Male bei der Aktion dabei und fand sie so schön, dass er sie auch in diesem Jahr umsetzen wollte.
Oft kam zuerst die Frage: „Seid ihr echt?“ Manche wollten nur ein Foto machen. Andere blieben stehen, erzählten aus ihrem Leben und davon, wofür sie gerade besonders einen Segen brauchen. Der wohl prominenteste Gesegnete war Prof. Dr. Jan Loffeld. Der bekannte Theologe und Autor des Buches „Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt“ sah die Aktion spontan auf der Straße und sprach die Seelsorger:innen direkt an.
Das Besondere daran: Kirche versteckt sich nicht hinter ihren Mauern, sondern geht zu den Menschen, auch auf ungewohntes Terrain. Menschen etwas Gutes mitzugeben und sie unter den Segen Gottes zu stellen, ist vielleicht eines der Schönsten, was Kirche tun kann.
Feier der Lebenswende 2026
Drei bewegende Feiern der Lebenswende fanden am 25. April und am 2. Mai 2026 in der Propsteikirche Leipzig statt. Insgesamt 37 Jugendliche feierten ihren Übergang vom Kindsein ins Erwachsenwerden – begleitet von Familie und Freund:innen.
Die Feier ist ein Angebot der Katholischen und Evangelischen Jugend Leipzig und richtet sich an 13- bis 15-jährige Jugendliche als Alternative zur Jugendweihe.
Die Vorbereitung lag in den Händen von Stefan Plattner, unterstützt von Christina Kullmann, Niklas Nendzig und Ole Friedrich. In acht Treffen setzten sich die Jugendlichen mit ihrem Lebensweg, persönlichen Werten und auch mit dem Thema Tod auseinander – unter anderem bei einem Besuch im Bestattungsinstitut Dunker.
Im Zentrum der Feier stand die persönliche Symbolsprache: Jeder Jugendliche brachte zwei Gegenstände mit – einen aus der Kindheit, einen für die Zukunft. Selbst gestaltete Kerzen wurden für Familie und Freund:innen entzündet. Zum Abschluss gab es gute Wünsche und den Segen für den weiteren Weg.
Wechselburger Jugendvesper: Mut zum Aufbruch
Am 13. März 2026 kamen viele junge Menschen zur Wechselburger Jugendvesper in die Basilika Wechselburg. Der Abend stand unter dem Thema „Abbrechen – Wenn Gott ruft“.
Nach der gemeinsamen Vesper begann ein abwechslungsreiches Programm mit Abendessen, Workshops und viel Zeit für Begegnung. Es wurde gebetet, gesungen, gegessen und miteinander ins Gespräch gekommen. Vorbereitet wurde die Jugendvesper von der Katholischen Jugend Leipzig und Dresden.
Besonders eindrücklich waren die Worte der Ermutigung von Stefan Plattner. Er erzählte, wie ihn ausgerechnet eine Zugpanne der Deutschen Bahn einmal nach Leipzig geführt hat und wie daraus später ein ganz neuer Lebensweg entstand. Seine Geschichte verband er mit der biblischen Erzählung von Abram, der auf Gottes Ruf hin seine Heimat verließ. So wurde deutlich: Veränderungen, Abschiede und Umwege sind oft schwer, können aber auch der Anfang von etwas Neuem sein.
Auch die Workshops griffen das Thema auf verschiedene Weise auf. Es ging um junge und alte Menschen in Albanien, um die Frage nach Berufung, um kreative Gottesdienstgestaltung und um das Basteln kleiner Kressebeete zum Mitnehmen.
Dekanats-Bowlingturnier
Am 30.01.2026 fand das Bowlingturnier der Katholischen Jugend Leipzig mit 31 Jugendlichen aus verschiedenen Leipziger Pfarreien statt. Gespielt wurde auf vier Bahnen jeweils drei Stunden. Besonders stark vertreten war die Jugendgruppe der Gemeinde St. Georg Leipzig-Nord. Neben dem sportlichen Einsatz stand die Begegnung im Mittelpunkt.
Europäisches Taizétreffen in Paris vom 28.12.2025 bis 01.01.2026
Rund um den Jahreswechsel findet jedes Jahr das große Europäische Taizé-Treffen in einer anderen Stadt statt – diesmal in Paris. Etwa 15.000 junge Menschen aus vielen Ländern kamen zusammen, um zu beten, sich auszutauschen und gemeinsam ins neue Jahr zu gehen. Auch eine Gruppe aus Leipzig und Dresden war mit dabei: 46 Teilnehmende im Alter von 18 bis 35 Jahren machten sich auf den Weg in die französische Hauptstadt.
Untergebracht war die Gruppe in Gastfamilien und Pfarrgemeinden in und um Paris. Dadurch konnten sie nicht nur die große Stadt, sondern auch das lokale Leben der Menschen kennenlernen beim Frühstück in der Familie oder im Gespräch am Abend. Diese persönlichen Begegnungen machten die Reise besonders lebendig und herzlich.
Im Mittelpunkt standen die Taizé-Gebete in den großen Kirchen der Stadt. Mehrstimmiger Gesang, Stille und gemeinsames Beten in beeindruckenden Räumen schufen eine Atmosphäre, die viele innerlich bewegt hat. Daneben blieb Zeit, Paris zu entdecken – mit der Notre-Dame und dem Eiffelturm als besondere Sehenswürdigkeiten.
Reiseleiter Clemens Kannegießer und Stefan Plattner blicken dankbar zurück: auf intensive Gespräche, neue Freundschaften, gemeinsames Beten und Lachen. Für die Gruppe war Paris mehr als ein Reiseziel – ein Ort der Begegnung, der Hoffnung und ein gemeinsamer Aufbruch ins neue Jahr.
Nacht der Lichter am 18. November 2025
Eine Kirche im Lichterschein, viele junge Menschen und die meditativen Gesänge von Taizé, die den Raum erfüllen: So durften wir die Nacht der Lichter in der pax Jugendkirche am 18. November 2025 erleben.
Die Musik stand ganz im Mittelpunkt dieses Abends. Unter der Leitung von Stefan Plattner sang ein kleiner Chor mit Instrumentalisten. Mit einfachen, sich wiederholenden Melodien entstand eine Atmosphäre, in der jede und jeder mit einstimmen konnte - ohne Druck, ohne großes Können, nur getragen vom gemeinsamen Klang. Momente der Stille wechselten sich mit den Gesängen ab, sodass Zeit blieb, anzukommen, durchzuatmen, zu beten.
Dekanats-Ministrantentag
Ein Tag voller Begegnungen: Am Samstag, den 15. November, trafen sich zahlreiche Ministrant:innen aus dem ganzen Dekanat in der Kirche St. Laurentius in Leipzig-Reudnitz. Im Mittelpunkt stand diesmal die Wort-Gottes-Feier – ein Gottesdienstformat, das in vielen Gemeinden an Bedeutung gewinnt, besonders dort, wo weniger Priester zur Verfügung stehen.
Gemeinsam gingen wir der Frage nach, welche Aufgaben und welche Rolle Ministrant:innen in einer solchen Feier übernehmen können. In den Workshops wurde nicht nur Wissen vermittelt – es wurde gelacht, gelernt und mutig Neues ausprobiert. Die gemeinsame Pizza und das Mitbring-Buffet boten Raum zum Reden, Kontakte knüpfen und Freundschaften vertiefen.
Den Höhepunkt bildete der Abschlussgottesdienst: eine festliche Wort-Gottes-Feier, die wir zusammen vorbereitet und gefeiert haben – unter der Leitung von Jugendreferent Stefan Plattner. Sichtbar wurde dabei, wie vielfältig und bedeutsam der Dienst von Ministrant:innen ist. Ein Tag, der gezeigt hat: Ministrant:innen sind nicht nur „Helfer am Altar“, sondern wichtige liturgische Akteur:innen, die Verantwortung tragen und Gemeinde gestalten. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Wiedersehen.
Auf den Spuren der Friedlichen Revolution
Am 8. November 2025 haben wir uns in Leipzig auf eine eindrucksvolle Spurensuche begeben: Orte wie die „Runde Ecke“ mit dem Stasi-Unterlagen-Archiv haben uns daran erinnert, wie mutige Menschen 1989 für Freiheit und Demokratie aufstanden und damit Geschichte schrieben. Zeitzeugengespräche mit Prof. Eberhard Tiefensee und Rainer Müller machten deutlich, welche Kraft in Hoffnung und Zusammenhalt steckt – damals wie heute. Neben spannenden Einblicken in Originalschauplätze und echte Akten gab es Zeit für Begegnung und Austausch.
Singen, Beten, Instagram – Eine Woche in Taizé
Vom 5. bis 13. Juli 2025 machten sich 90 junge Menschen aus Leipzig und Chemnitz auf den Weg nach Taizé – organisiert von der katholischen und evangelischen Jugend Leipzig.
Das erste Abenteuer ließ nicht lange auf sich warten: Mitten in der Nacht, um 2:30 Uhr, blieb einer der beiden Reisebusse mit einem Kühlerschaden liegen. Doch wie durch ein kleines Wunder konnte ein Ersatzbus aus nur zehn Kilometern Entfernung organisiert werden und die Fahrt ging weiter, mit nur geringer Verzögerung.
Taizé ist ein unscheinbares Dorf mitten in Frankreich – und doch zieht es jedes Jahr Tausende junge Menschen an. Hier lebt eine Gemeinschaft von über 60 Brüdern verschiedener christlicher Konfessionen. Sie laden dazu ein, gemeinsam zu beten, zu singen und das Leben zu teilen. Für die Gruppe aus Leipzig und Chemnitz waren die mehrstimmigen Gesänge, die stillen Gebetszeiten und die ausgelassene Stimmung am Oyak – dem zentralen Treffpunkt auf dem Gelände – besondere Höhepunkte. Beeindruckend, wie schnell in Taizé echte Begegnung möglich wird – unabhängig von Sprache, Herkunft oder Konfession.
Damit auch die Daheimgebliebenen ein Stück Taizé miterleben konnten, entwickelte Julius Müller ein kreatives Social-Media-Format: Jeden Tag ein kurzes Video-Interview mit einer Teilnehmerin oder einem Teilnehmer über das, was sie oder ihn an diesem Tag bewegt hat. Stargast war Bruder Paolo aus der Gemeinschaft von Taizé.
Für Jugendreferent Stefan Plattner war es eine besondere Fahrt: „So viele waren wir noch nie. Dieses Mal waren auch Schüler:innen vom Montessori-Schulzentrum und Jugendliche aus dem Dekanat Chemnitz dabei.“ Plattner war es wichtig, nicht nur zu organisieren, sondern die Menschen wirklich kennenzulernen: „Bei so einer großen Gruppe ist das nicht ganz einfach. Ich habe jeden Tag neue Namen gelernt“, sagt er. Für viele war diese Woche mehr als nur eine Reise. „Es war ein Perspektivwechsel. Eine Einladung zur Stille, zum Miteinander, zum Glauben und ein kleiner Schritt zu sich selbst.“, fasst Jugendreferentin Sophia Schröter zusammen.
Jugendvesper in Wechselburg: Begegnung, Musik und Hoffnung
Am 13. Juni kamen rund 90 Jugendliche im Benediktinerkloster Wechselburg zur Jugendvesper des Dekanats Leipzig zusammen. Im Zentrum stand das gemeinsame Gebet unter der Leitung von Bistumsjugendseelsorger Michael Kreher. Für ein musikalisches Highlight sorgte ein spontan gegründetes Männerchorensemble aus Leipzig. Karl Pohlandt, Stefan Plattner, Reimar Apel und Felix Wunderle sangen vom Lettner der Basilika – einem Ort, der sonst nur in der Osternacht genutzt wird.
Pater Maurus lenkte in seinen Worten den Blick auf den neuen Edith-Stein-Altar, ein eindrucksvolles Werk des Leipziger Künstlers Michael Triegel. Es lädt zum Staunen und Nachdenken ein. Ein weiterer Höhepunkt war die Einsegnung von Christin Noack, die als Referentin für digitale Glaubenskommunikation ins Bistum gestartet ist.
In drei Workshops konnten die Jugendlichen kreativ werden: Michael Triegel führte durch seine Kunst am Edith-Stein-Altar, die Jugend von St. Bonifatius Leipzig-Connewitz stellte ein neues Kartenspiel zur „Hoffnungs-Challenge“ vor, und beim Kerzengestalten entstanden kleine Kunstwerke voller Symbolkraft. Für Organisator Stefan Plattner war der Abend ein voller Erfolg: „Wenn mir junge Menschen zurückmelden, dass sie Gänsehautmomente hatten, dann haben wir alles richtig gemacht.“
Bouldern im Bloc No Limit
Am Samstag, den 15. Februar 2025, trafen sich 18 junge Menschen der Katholischen Jugend im Dekanat Leipzig zum gemeinsamen Bouldern in der Halle Bloc No Limit. Unter der professionellen Anleitung der Trainer Valentin Krug und Ole Friedrich konnten sowohl Anfänger als auch erfahrene Boulderer neue Techniken ausprobieren, ihre Grenzen austesten und mit wertvollen Tipps ihre Kletterfähigkeiten verbessern.
In sportlicher und fröhlicher Atmosphäre wurde gemeinsam geklettert, gelacht und angefeuert. Nach zwei intensiven Stunden ging es weiter nach Leos Brasserie Leipzig, wo die Gruppe den sportlichen Vormittag bei einem gemütlichen gemeinsamen Mittagessen ausklingen ließ. In entspannter Runde wurden neue Kontakte geknüpft und bereits Ideen für ein nächstes Abenteuer geschmiedet.
Großer Jugendgottesdienst am 07.12.2024
Am Vorabend des zweiten Adventssonntags fand in der Propsteikirche Leipzig der erste von drei großen Jugendgottesdiensten statt. Unter dem Motto „Light & Peace“ brachten die Firmlinge der Pfarrei St. Georg Leipzig-Nord gemeinsam mit Gemeindereferent Oliver Cabrera Licht und Hoffnung in die Kirche.
Ein besonderer Höhepunkt des Gottesdienstes war die Aufführung einer bewegenden Choreografie, die von professionellen Balletttänzern gemeinsam mit den Jugendlichen einstudiert wurde. Diese Inszenierung setzte das Evangelium auf eindrucksvolle Weise in Szene und machte dessen Botschaft auf eine berührende und ästhetische Art und Weise erlebbar.
Die Jugendlichen gestalteten nicht nur den musikalischen Rahmen, sondern auch die inhaltliche Ausrichtung des Abends. Das Organisationsteam – Kaplan Simon Hacker OP, Gemeindereferent Oliver Cabrera und Jugendreferent Stefan Plattner – zeigte sich dankbar für den bewegenden Gottesdienst. Im Anschluss fand ein gemeinsames Beisammensein bei Brezeln und Saft statt, das den Teilnehmenden die Möglichkeit bot, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich besser kennenzulernen.
Kommende Termine im Überblick:
26.08. Infoabend zur Feier der Lebenswende in der Propstei um 19 Uhr
26.08. 1. Aperol&Amen für junge Erwachsene
31.08. Treffen des Dekanats-Jugendhelferkreises (Jugendvertreter) Propstei 18 Uhr
02.09. 2. Aperol&Amen für junge Erwachsene
09.09. 3. Aperol&Amen für junge Erwachsene
11.09. Jugendvesper im Kloster Wechselburg um 19:30 Uhr
16.09. 4. Aperol&Amen für junge Erwachsene
18.-20.09 Auszeitwochenende für junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren
22.09. Präventionsschulung
23.09. 5. Aperol&Amen für junge Erwachsene
08.10. Präventionsschulung
11.10.-16.10. Juleica (Jugendleiter:innen-Card) Schulungswoche im Winfriedhaus
17.11. Nacht der Lichter Taizégebet in der pax Jugendkirche um 19 Uhr
29.11. Gott&Gabel in der Propstei um 11 Uhr
04.12. Jugendvesper im Kloster Wechselburg um 19:30 Uhr
06.12. Gott&Gabel in der Propstei um 11 Uhr
13.12. Gott&Gabel in der Propstei um 11 Uhr
20.12. Gott&Gabel in der Propstei um 11 Uhr
28.12.-01.01 Europäisches Taizé-Treffen zwischen 18 und 35 Jahren in Łódź in Polen
Gefördert durch die Stadt Leipzig