AKD - Kinderzeltwoche 2026 Tagesberichte
04.-12.07.2026
+++++ Update zur Fahrt +++++
- Start 10:39 Uhr. Beide Busse sind gleichzeitig losgefahren. Der kleine zusätzliche Bus wird mit den Gepäck etwas später losfahren. (aktualisiert 10:40 Uhr)
- Vorraussichtliche Ankunftszeit zwischen 17:30 und 18:30 Uhr, da wir zwei Pausen machen. (aktualisiert 11:03 Uhr)
- Die Busse sind gegen 12:45 Uhr auf die Autobahn gefahren. Der zusätzliche Bus mit Gepäck ist auch seit einer guten Stunde unterwegs. (aktualisiert 12:20 Uhr)
- Nach einer kurzen Pause rollen die beiden Busse wieder. Ankunftszeit ca. 17:30. (aktualisiert 13:26 Uhr)
Herzlich Willkommen auf unserer kleinen Begleitung der Kinderzeltwoche Zinnowitz. Diese Updates sind vorallem für Familien zuhause gedacht, die ihre Kinder schrecklich vermissen, aber auch für alle Interessierten Eltern, Kinder und Helfende der nächsten Jahre.
Wir versuchen Tagesaktuell neue Bilder und Texte einzustellen, verzeit bitte wenn das mal ausfallen muss.
Samstag 4. Juli
Aller Anfang ist schwer, so auch der in diesem Zinnowitzjahr, mit einem defekten Bus und einer Helferin mit leicher Verspätung, setzte sich die Reisetruppe gegen neun Uhr in Bewegung. Die Fahrt ver(sch)lief reibungslos und so landeten um vier die allermeisten vor den Füßen von Majestix und Gutemine, den Dorfoberhäuptern hier in Zinnowitz. Dank hervoragender Vorbereitung in den heimischen Vorgärten ließen sich die Zelte in kurzer Zeit aufbauen und einrichten, danach schmeckte das Abendessen gleich noch doppelt so gut. Zum Abschluss dieses ersten Tages saßen wir dann alle für ein Sonnenuntergangs-Abendgebet am Strand. Zwischen Fackeln, Kerzen und Taizegesängen verbreitete sich eine schöne Stimmung, die uns alle vorbereitete auf die erste Nacht, die mit einigen spontanen Umbauaktionen und einem sehr aufdringlichen Vogelgeräusch die Geduld der Helfenden etwas herausfordern wollte.
Sonntag 5. Juli
Der Sonntag begann regnerisch, pitschnasse Zelte gaben aber fast ausnahmslos die trockenen Kinder frei, wenige Pfützen konnten schnell beiseite gewischt werden. Der Regen endete pünktlich zum Frühstück und lies sogar einige Sonnenstrahlen auf den Gottesdienst fallen. Diesen feierten wir wie jedes Jahr mit der Gemeinde aus St. Otto, musikalisch unterstützt von unserer kleinen Band. Nach dem Mittagessen machten sich die Gruppen auf den Weg an den Strand. Die Kinder spielten dabei Spiele zur Stärkung der Gruppengemeinschaft, danach wurde sich am Strand in 10 Kategorien duelliert, Muschelsammeln, Slalomlauf und Sandburgbauen wurden hierbei nahezu olympisch ausgeführt. Doch am Ende gewannen alle, denn es gab Kekse und Gummibären als Teilnehmendenurkunde.
Den Abend verbrachten dann alle bei einem der vielfältigen Angebote, egal ob Wikinger-/Römerschach, mit der Henna Tube oder spazierend am Strand und mit einer kleinen Verspätung endeten wir an diesem ersten ganzen Tag mit der Amphilounge, wo wir auf den Tag zurück blickten, das Wetter checkten und einige lustige Lieder sangen, bevor alle ins Bett gebetet wurden.
Montag, 06.07.2026
Der Montag begann zunächst trocken, nicht einmal die Sonne ließ sich den gesamten Tag blicken. Aber graue Wolken und nasse Wiesen hielten uns nicht vom Thementag und Wanderlager ab. Nachdem der Tag mit einem Morgengebet in der Amphilounge und einem stärkenden Frühstück gestartet war, begann der Thementag für drei Gruppen. Außerdem machte sich die grüne Gruppe trotz Regens auf den Weg ins Wanderlager dort wurde zumindest die Seele gewärmt, mit Schokobananen, Stockbrot und Suppe. Auch zwei rettende Tarps wurden aufgbaut um vor den Schauern zu fliehen.
Die anderen Gruppen beschäftigten sich mit den Themen Kultur, Gesellschaft, Identität sowie über Wut, Angst, Freundschaft oder auch Empathie und Kommunikation. Zwischendurch motivierten wir die Kinder mit lustigen Bewegungsspielen und kleinen Keksrunden.
Nach dem Mittagessen entschieden wir uns wegen des Regens, die Strandzeit heute ausfallen zu lassen, und die Kinder vergnügten sich stattdessen mit Kartenspielen und Quatschrunden im Trockenen.
Später begann das Planspiel, das aus verschiedenen Stationen bestand, bei denen die Kinder in bunt gemischten Kleingruppen umherliefen, um an den jeweiligen Stationen Challenges wie Menschenpyramiden bauen, Müll sammeln oder ein Allgemeinwissensquiz zu absolvieren. Bei jeder Station bekamen sie ein kleines Haus oder eine Mauer, mit denen sie ihr eigenes gallisches Dorf auf einer Karte erstellen konnten. Die Kleingruppe, die dabei am schnellsten ihr Dorf aufgebaut und sich anschließend im Essenszelt eingefunden hatte, gewann eine Tüte Gummibärchen zum Teilen.
Abends gab es ein leckeres Abendessen und es fanden wieder die Abendangebote wie am Vortag statt. Mit einem kleinen Abschluss in der Amphilounge und dem täglichen Abendgebet gingen nach einem weiteren tollen Tag in unserem kleinem gallischen Zeltlager schließlich alle ins Bett.
Fahrradtour Jugendgruppe
Am Sonntag machte sich die Jugendgruppe bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg nach Morgenitz. Auf den hochwertigen Drahteseln aus dem örtlichen Fahrradverleih meisterten die Kinder tapfer die Strecke durch Gegen-, Rücken-, Seiten- und Frontalwind. Auf halber Strecke legte die Gruppe einen Zwischenstopp im Kletterwald ein. Dort wurde balanciert, gesprungen und mutig durch die Baumwipfel geschwebt. Anschließend sorgten die legendären Doppelkekse für die nötige Stärkung, sodass alle mit neuer Energie die letzten Kilometer in Angriff nehmen konnten, auch wenn diese zum Ende hin langsam wieder aufgebraucht war.
Am Ziel der Radtour wurden die Kinder bereits von Johannes am Kochlöffel erwartet. Nachdem die Jugendgruppe einen riesigen Topf Reis mit Curry verputzt hatte, verbrachten alle einen gemeinsamen Abend mit Spiel, Spaß und einer kleinen Abend-andacht im Gemeindehaus in Morgenitz.
Am nächsten Tag näherten sich die Kinder mit verschiedenen Gemeinschaftsspielen an das Gruppenthema „Macht und Einfluss“ an. Dabei konnten sie selbst entscheiden, wer gewinnt oder verliert, und so erleben, wie Entscheidungen und Einfluss das Miteinander prägen. Nach der zweiten Mahlzeit machte sich die Gruppe wieder mit dem Fahrrad auf den Rückweg.
Trotz des Regens erreichten alle Kinder und Helfis das St.-Otto-Heim wohlbehalten und freuten sich auf ihre wohlverdiente Freizeit.
Ab jetzt ist die Jugendgruppe wieder im gallischen Zeltlager angekommen und verbringt die kommenden Tage gemeinsam mit den anderen Gruppen.
Dienstag 7.7.2026
Der dritte Tag neigt sich dem Ende zu und langsam kehrt Ruhe im Zeltlager ein. Nach einem aufregenden, aber auch anstrengenden Tag liegen nun alle erschöpft in ihren Betten.![]()
Die Gruppe Grün (4) hat heute das Wanderlager verlassen. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge blicken sie auf die spannende Zeit zurück. Nach dem regnerischen Tag freuen sie sich nun besonders darauf, ihre nassen Sachen endlich wieder trocknen zu können und ließen den Tag etwas ruhiger im Kreazelt ausklingen.
Doch das Wanderlager bleibt nicht lange unbesetzt: Die Gruppe Lila (3) ist heute angereist – aufgrund des Wetters diesmal ganz bequem mit dem Auto. Trotz starkem Wind und Nieselregen sorgten Spiel und Spaß für viele strahlende Gesichter und ein wenig Sonnenschein im Herzen.
Die Gruppen Blau, Rot und Schwarz (1, 2 und 5) begaben sich heute auf weitere thematische Erkundungsgänge und konnten dabei gemeinsam mit ihren Helfis viel Neues lernen. Am Nachmittag wurde es dann noch einmal besonders spannend: Alle meisterten erfolgreich einen kniffligen Escape Room.![]()
Die Jugendgruppe Grau (6) ließ nach der ereignisreichen Radtour ihre Muskeln etwas zur Ruhe kommen und verbrachte den Tag thematisch rund um das Thema Macht und Einfluss.
Nun kehrt langsam Ruhe im Zeltlager ein und alle blicken voller Vorfreude auf den angekündigten Wetterumschwung.
Mittwoch 8. Juli
Heute haben wir die Mitte der Woche erreicht und blicken auf vier regnerische aber schöne Tage in zinnowitz zurück. Erstmals durften wir heute die Strahlen der Ostseesonne genießen und ausnahmsweise das kalte Wasser mal nicht von oben, sondern von unten spüren - denn wir konnten endlich im Meer baden gehen.
Nachdem gruppe lila nach heftigen stürmen das Wanderlager verlassen hatte, fand Gruppe rot es in desolatem Zustand vor. Trotzdem begann man sofort damit alles zu nutzen was das Wanderlager (bei gutem Wetter) hergibt, zum Beispiel zweifaches Baden im Achterwasser, eine Schaukel zu bauen und verschiedene Köstlichkeiten zuzubereiten. Gruppe lila dagegen erholte sich im Krea von den erlebnisreichen Stunden in der Extremsituation.![]()
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Derweil verbrachten die Gruppen grün, schwarz und blau, sowie die Jugendgruppe ihren Vormittag mit der Bearbeitung der jeweiligen Gruppenthemen. Nach dem Mittagessen und anschließendem kalten Badespaß mit hohen Wellen ging es für die Gruppen grün und schwarz zum gemeinsamen Planspiel, während Gruppe blau ihren freien Nachmittag genoss.![]()
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Anstelle der üblichen Abendangebote gab es heute gemeinsame Strandspiele und Entspannung. Bei einem wunderschönen Sonnenuntergang ließen wir den Tag mit einem besinnlichen Abendgebet ausklingen.![]()
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Donnerstag 09. Juli
7:30 Uhr - Susanne von Bibi und Tina weckt uns mit ihrem wundervollen Gesang und wir gehen direkt alle durch die Decke. Nach einem erquickenden Morgengebet, geht es für alle weiter mit einem schmackhaft delikaten Frühstück.
Das fabelhafte Wetter verzückt uns, die Sonnenstrahlen kitzeln uns an unseren Näschen und wir können gar nicht anders als vor guter Laune zu strotzen. Frohen Mutes und gut ausgeschlafen kehren die rostigen Rabauken (Gruppe rot) aus dem wandernden Lager in unser gallische Wohlfühloase zurück. Es findet ein fliegender Wechsel mit der blauen Gruppe statt, die daraufhin ihre Lust am Wandern herausfordert. Die Black Mambas (Gruppe schwarz) beschäftigen sich im Dschungelcamp mit der Entstehung von Einsamkeit und Gemeinsamkeit und haben dabei den Spaß ihres Lebens. Selbiges geschieht mit den magischen Misteln (Gruppe grün) und den Dumbo Hamstern (Gruppe lila), die sich in ihren vormittäglichen Thementagen mit vertrauensvoller Kommunikation und Empathie befassen. Die Jugendgruppe fröhnte ihrer kreativen Ader im kreativen Zelt und verfiel dabei den humoristischen Äußerungen ihrer Vorgesetzten.
13:00 Uhr - Nach dem Genuss der Suppe der Linsen können wir nur noch grinsen und so begeben sich alle auf ihren eigenen Wegen, ohne Regen, vor Sonnencreme klebend, an den Strand, um sich in den Sand zu legen. Dort freuen wir unseres Lebens und gelegentlich gelangen wir ans Wasser. Dadurch werden wir immer nasser und krasser. Auf den ereignisreichen Nachmittag am Strand folgt der noch viel erlebnisreichere Escape Room mit vielen spannenden Stationen, die auf dem Rückweg ins Zeltlager von den Gruppen grau, lila und grün bewältigt werden müssen. ![]()
18:00 Uhr - Das Abend(b)rot ist mal wieder ein schmackofatziger Gaumenschmaus, da rasten alle aus. Gut gestärkt und frisch hydriert wird zur Amphilounge flaniert, wo Asterix, Obelix und Majestix ganz aus dem Häuschen sind. Voller Kampfgeist und Elan fangen wir das Nachtspiel an. Mal bergab und mal bergauf, nimmt der Abend seinen Lauf und beim NGS (Nachtgeländespiel) im Wald wird so keinem heute kalt. Leider wird jeder irgendwann mal müde uns deshalb sind wir danach alle einfach schlafen gegangen. ![]()
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Freitag 10. Juli
Der sechste Tag begann endlich mal mit einem saunaähnlichen Zelt. Dadurch steigerte sich die Motivation im gallischen Dorf enorm.![]()
Nach einem morgendlichen Wildschweinbraten ging es für die schwarzen Mambas ins Wanderlager, woher die blaue Gruppe vorher zurück gekehrt war. Währenddessen verbrachten die rostigen Rabauken, die magischen Misteln, die Dumbohamster und Gruppe Grau ihren Vormittag mit einem spielerischen, lehrreichen Thementag. Nachdem die blaue Gruppe sich von ihrer Expeditionstour gewaschen und erholt hatte, ließen die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf.![]()
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Nach einem sättigenden Mittagsmahl genoss die gallische Gemeinschaft einen freien Nachmittag am Strand oder im Dorf mit verschiedenen Spielen.![]()
Majestix bleibt leider immer noch verschollen, jedoch schmieden die jungen Gallierinnen und Gallier bereits Pläne, ihn aus römischer Gefangenschaft zu befreien. Um der Herausforderung gewachsen zu sein, hat sich das gallische Dorf nun zum Schlaf gelegt.
Samstag 12. Juli
Den letzte vollen Tag begann Gruppe schwarz mit dem Aufwachen in der Natur, die Nach im Wanderlager war schön, musste dann aber schnell in einen morgendlichen Aufbruch umgewandelt werden, denn im Ottoheim wartete eine gemeinsame Abschlussandacht und wir wollten ja noch einige Gruppenfotos schießen. Der Rest der neu-Gallier ließ sich dafür dem Wochenende angemessen etwas mehr Zeit mit dem frühstücken, und schloss gemütlich das Mittagessen an die Foto-session an. Danach bot sich ein letztes Mal die Bademöglichkeit, andere holten ein wenig verpassten Schlaf am Strand nach oder machten es sich im Lager gemütlich.
Letzte Kreative und Sportliche Aufgaben gehörten auch zum Samstagsspiel, bei dem die Kinder Stationen absolvierten um mit einem Puzzle ein Zinnowitz-Armband zu erspielen.Doch weil auch diese wunderschöne Woche ein Ende findet, holten wir uns ein wenig Feedback ein und gaben dafür Food-back, Pizza und Kartoffelecken stärkten die Bäuche fast so gut wie ein Wildschweinbraten.
Doch unser aller Highlight und das Wichtigste was noch getan werden musste: Das Abschlussfest, schließlich war unser hochverehrter Häuptling Majestix noch in römischer Gefangenschaft. Mit lustigen Spielen und ausgelassener Stimmung konnten wir den Rotbärtigen aber schließlich befreien und beteten ein letztes Abendgebet, bevor die etwas verschobene Nachtruhe auch heute wieder von einigen Spezialisten verzögert werden konnnte.
Wir danken euch allen, Josef und den Gruppenhelfenden für diese schöne Woche, hoffen eure Kinder hatten genau so viel Spaß wie wir und kommen zum Nachtreffen nächstes Jahr nach Zinnowitz wieder zahlreich und gerne mit Freunden mit.
Danke und bis morgen am Bus.