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Junges Bistum Dresden Meissen
12. Juli 2022 | APK / Franz Adler / Alexander Stocker

#wecycle - Ökopolitisch zum Bistumsumwelttag… Auf Fahrradtour mit der Arbeitsgemeinschaft Politik und Kirche

Am Samsttag den 09.07. bot die APK (AG Politik und Kirche) eine ökopolitische Fahrradtour zur Zentraldeponie Gröbern an. 

Bericht der APK:

Für den Bistumsumwelttag wurde einen Gang hochgeschaltet. Rund 30 Jugendliche und junge Erwachsene versammelten sich zur gemeinsame (Rad-) Anreise nach Cröbern. Zwischen der Propstei in Leipzig und der Zentraldeponie kamen wir ins Gespräch: über umweltpolitische Themen, die großen und kleinen Fragen und alles, was uns beim Radfahren bewegte. Organisiert wurde die Tour von der APK (Arbeitsgemeinschaft Politik und Kirche), einer selbstorganisierten Gruppe katholischer Jugendlicher, die sich der politischen Bildung aus christlicher Verantwortung verschrieben haben. Mit dem Ziel, Kirche und Gesellschaft nachhaltig zu verändern und einen offenen Diskurs für junge Menschen auch innerhalb des Glaubens anzubieten, treffen wir uns regelmäßig online und organisieren Veranstaltungen für Jugendliche in unserem Bistum.

Gestartet wurde um 10 Uhr in der Propstei mit einer kleinen Kennenlernrunde zum Aufwärmen. Besonders gefreut haben wir uns natürlich über die Jugendlichen aus Chemnitz, Werdau, Annaberg und Dresden, die sich schon früh am Morgen auf den Weg nach Leipzig gemacht haben, um dabei zu sein.

Das Material und Gepäck fand im Lastenrad Platz und schließlich machte sich unsere Fahrrad-Kolonne auf den Weg Richtung Cröbern. Dabei bemerkten wir schnell, dass es mit so vielen Leuten doch hin und wieder sehr eng wird auf Leipzigs Radwegen – ein guter Grund selbige etwas auszubauen und zu verbreitern. Unseren ersten Stopp legten wir im Wildpark ein. Nicht etwa, um Pause zu machen, sondern um in einem Soziogramm über verschiedene Thesen zum Umweltschutz zu diskutieren. Anschließend führte uns die zweite Etappe in den Agra-Park in Markkleeberg. Auch hier gab es wieder Aussagen zu diskutieren, jetzt aber aus der Bibel und der Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus. Aus den Gesprächen entstanden dann drei Plakate mit Handlungsvorschlägen. Was kann ich tun? Was kann die Kirche tun? Was kann die Politik tun?

Neben vielen praktischen Tipps, wie Mülltrennung, Food- und Carsharing tauchten auch Stichpunkte auf, die nicht nur im Hinblick auf Umweltpolitik beachtet werden sollten: informiert bleiben, mit anderen ins Gespräch kommen, zuhören, ansprechbar sein, Diskussion und Beratung anbieten, transparent, ehrlich und manchmal auch etwas unbequem sein.

Wir fuhren weiter bis zur Deponie, wo wir gegen 14 Uhr ankamen und erstmal etwas gegessen wurde. Die Ergebnisse unserer Workshops präsentierten wir auch den anderen Besuchern des Bistumsumwelttags und Mitglieder der APK standen zum Gespräch bereit. Zumindest so lange bis ein Regenguss die meisten Besucher ins große Zelt trieb, wo sie der Band Fabrik ein gutes Publikum sein konnten.

Gegen halb fünf traten wir wieder in die Pedale und kamen, wie geplant, um ca. 18 Uhr an der Propstei an. Dort bekamen die Teilnehmenden, die im Laufe der Tour schon zu einer guten Gruppe zusammengewachsen waren, noch ein Lunchpaket für die anschließende Heimreise.

Danke für die rege Teilnahme, den guten Austausch und die unfallfreie Radtour! Wir freuen uns, wenn ihr bei unserer nächsten APK-Veranstaltung dabei seid! Um auf dem Laufenden zu bleiben, folgt uns gerne auf Instagram @politikirche

 

Impressionen

Die Impulse kamen dabei nicht vom klassischen Notizblock sondern ökologisch aus dem elektronischen Alltagsbegleiter...

Geistige Nahrung flankiert den Energienachschub fürs Treten: Pause = Bio-Riegel.

Im Vordergrund 1 lit. mitgebrachtes Wasser; im Hintergrund 20 lit. Wasser im Lastenrad der Lepziger KSG. Danke Euch fürs Cargo-Bike-Sharing!

An der Pleiße gehts für 20 min in Kleingruppen: Bibelstellen und Texte werden auf ökologische Relevanz hin interpretiert.

Steht im Buch Mose tatsächlich ein Aufruf zu vegetarischer Ernährung? Die Jugendlichen legten noch andere Abschnitte dazu und kamen in rege Diskussion.....

Der letzte Streckenabschnitt war der schönste: Natur, flach & Rückenwind! Insgesamt gings 15 km Richtung Süden......

Träger von #wecycle ist die Arbeitsgemeinschaft katholischer Kinder- und Jugendorganisationen im Bistum Dresden (AKD)

Gefördert wurde das Programm aus Mitteln des Programms AUF!leben - Zukunft ist Jetzt. Dies ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, geförderdert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Programm ist Teil des Aktionsprogramms Aufholen nach Corona der Bundesregierung.