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Junges Bistum Dresden Meissen

Deka-Sommer

 

Hier findest du unsere Sommerangebote:

Kinder-Jugend-Fußwallfahrt

30. Kinder-Jugend-Fußwallfahrt vom 28.08.-02.09.2021  

(dieses Jahr) nach Rosenthal

 

Liebe Eltern, liebe Kinder und Jugendliche!
Die beliebte Fußwallfahrt nach Mariaschein musste letztes Jahr auf Grund von Corona leider ausfallen. Die positive Entwicklung in diesem Jahr ermöglicht, diese unter entsprechenden Schutzmaßnahmen stattfinden zu lassen. Wir, das Vorbereitungsteam, möchten euch herzlich einladen, daran teilzunehmen.
Wir werden ausnahmsweise die Richtung wechseln und nicht nach Mariaschein in Tschechien, sondern in die Lausitz nach Rosenthal pilgern, wo sich auch bei vielen bekannter und beliebter Wallfahrtsort befindet.


WAS MAN DIESES JAHR WISSEN MUSS:

  • Wir wallfahren in drei kleinen Gruppen (max. 10 TN und 2 Betreuer pro Gruppe). Jede Gruppe bildet eine Isolationsgemeinschaft, um eine potentiale Vieren-Übertragung an andere Gruppen zu verhindern.
  • Alle TN müssen vor der Wallfahrt vom Arzt getestet werden und die negative Bescheinigung mitbringen.
  • Einmal während der Wallfahrt und am letzten Tag vor der Abreise werden geschulte Personen ein Schnelltest bei allen TN durchführen.
  • Wenn jemand in der Gruppe während der Wallfahrt positiv getestet wird, bricht die ganze Kleingruppe die Wallfahrt ab, die TN müssen von den Eltern abgeholt werden und begeben sich in Quarantäne.
  • Für jede Gruppe beträgt die tägliche Wegstrecke etwa 10 km, für die Älteren ist sie etwas länger.
  • Das Gepäck wird mit dem Bus transportiert.
  • Zu tragen ist nur ein mittlerer Rucksack mit Proviant und Regenschutz.
  • An der Wallfahrt können nur die Personen teilnehmen, die mit den oben genannten Regeln einverstanden sind.

 

Wir sind sehr zuversichtlich und freuen uns auf die schöne gemeinsame Zeit. Eine Wallfahrt ist immer etwas Besonderes für jeden Einzelnen, aber auch wir die Gemeinschaft. Man erlebt und erfährt, was es bedeutet, gemeinsam auf dem Weg zu sein und gemeinsam Freuden und Herausforderungen zu teilen.

Anmeldung Gruppe rot: 

 

Anmeldung Gruppe grün:

 

Anmeldung Gruppe gelb:

 

KOSTEN

80 Euro pro Kind / mitfahrende Geschwisterkinder 40 Euro

Den Betrag überweisen Sie bitte bis zum 18.07.2021 auf das Konto der DEKA-Stelle Dresden:
IBAN: DE 46 7509 0300 0008 2803 80
BIC: GENODEF1M05
Zweck: Fußwallfahrt nach Rosenthal, Name/n des/der Kindes/er

INFOABEND:

Ein Informationsabend findet per ZOOM am 21.07.2021 um 19 Uhr statt. Hier finden Sie die Zugangsdaten:

https://zoom.us/j/99377077993?pwd=T0pZdFZtSGVPZ1plUFNtemJxT0U4Zz09

Meeting-ID: 993 7707 7993
Kenncode: Z7NUV7pp

ANSPRECHPARTNER:

Kaplan Przemek Kostorz
Dekanatskinder- und Jugendseelsorger
Email:
Telefon: 01702713325

MITZUBRINGEN IST:

- Gültiger Personalausweis/Reisepass
- Schlafsack & Isomatte
- Schuhe, die sich zum längeren Laufen eignen
- Regenfeste Kleidung
- Waschlappen (es wird nicht immer eine Dusche geben)
- Sonnenschutz (Creme und Hut/Kopftuch/Cap)
- Mittelgroßer Wanderrucksack
- Sitzunterlage
- Kein Rollkoffer!
- Keine Unterhaltungselektronik
- Keine Süßigkeiten für zwischendurch

Kinderzeltwoche Zinnowitz

"Hakuna-Matata?!" Dekanatskinderbildungswochen

in Zinnowitz für alle der jetzigen 5.-8. Klasse

 

Liebe Kinder, Liebe Jugendliche, Liebe Eltern, dieses Jahr bieten wir zwei Zinnowitzwochen an: 21.08.-28.08.2021 und 28.08.-04.09.2021 .

Folgendes Thema wird uns auf unserer Reise begleiten:

Bestimmt kennt ihr die Geschichte von Simba aus dem Film „König der Löwen“. Schon als kleines Kind scheint klar zu sein, welchen Lebensweg Simba einmal gehen wird. Seine Familie hat große Erwartungen an ihn und sein Onkel nutzt Simba´s Schwächen, um eigene Interessen zu verfolgen. Und dann kommt erst einmal alles anders, als geplant. Simba lernt neue Freunde kennen und ein Leben ohne Sorgen. Doch dann holt ihn seine Vergangenheit wieder ein und er entscheidet sich, sich seiner Verantwortung zu stellen.

Sicherlich kennt ihr auch viele solcher Situationen. Erwartungen von Freunden oder eurer Familie, die ihr zu erfüllen versucht. Plötzliche Veränderungen wie Schulwechsel oder vielleicht sogar einen Umzug in einen neuen Stadtteil oder noch weiter weg. Oder einfach neue Freundschaften, die plötzlich entstehen und alte Freundschaften, die auf einmal nicht mehr so stabil sind wie früher.

Wir wollen mit euch auf gemeinsame Reise gehen und darüber nachdenken, welche Situationen unser Leben verändern und was man tun kann, wenn Freundschaften zu Bruch gehen. Wir wollen Dich fragen, welche Neuanfänge Du schon geschafft hast? Und welche Unterstützung hat Dir dabei gut getan? Du kannst mit deinen persönlichen Erfahrungen dazu beitragen, dass wir gemeinsam herausfinden können, was uns bestärkt und was uns in solchen Situationen hilfreich ist. Und sicherlich wirst Du von anderen Kindern hören können, wie sie diese Lebensumbrüche gemeistert haben.

Wir wollen unseren Blick auch darauf richten, wie sich unsere Welt verändert. Vor allem in der Politik und in der Natur ist zurzeit viel in Bewegung. Wie diese Veränderungen unser Leben beeinflussen, aber auch wie wir Einfluss auf die Veränderung nehmen können, wollen wir gemeinsam besprechen. Vor allem, welche Macht die Medien dabei haben können.

„Hakuna Matata“ ist die Überschrift unserer Kinderbildungswoche. Es heißt „es gibt keine Probleme“. Pumbaa und Timon haben daraus eine Lebensphilosophie gemacht und leben ein Leben ohne Sorgen. Doch ist dies immer der richtige Weg? Sicherlich ist es gut, auch einfach mal in den Tag hineinzuleben und nicht nur die Probleme zu sehen. Doch manchmal ist es auch richtig, eine Entscheidung nicht zu verschieben, sondern sie zu treffen und mit allen Konsequenzen umzusetzen.

Wir würden uns freuen, wenn Du mit uns gemeinsam nach Zinnowit fährst und mit uns über alle diese Themen auf unterschiedliche Art und Weise nachdenkst. Natürlich wird es aber auch genug Zeit für „Hakuna Matata“ geben – mit Freunden bei Sonne im Meer und am Strand.

In Zinnowitz werden wir in Zelten schlafen. Es stehen für euch genügend geräumige Gruppenzelte mit doppelstöckigen Feldbetten zur Verfügung, in denen ihr mit bis zu sechs Gleichaltrigen schlafen könnt. 

 

Was ihr (dieses Jahr) wissen solltet:

  • Wir fahren in zwei Gruppen mit je 25 Kindern und 10 Helfern. Jede Gruppe bildet eine Isolationsgemeinschaft.
  • Alle TN müssen zu Abfahrt einen aktuellen Test (nicht älter als 24 h) mitbringen oder können vor Abreise einen Selbsttest durchführen. Diese stellen wir zur Verfügung.
  • Während der Fahrt sollen sich alle TN aller drei Tage testen lassen. Im St. Otto-Heim haben wir die Möglichkeit in ein Testzentrum zu gehen.
  • Wenn jemand in der Gruppe während einer Fahrt positiv getestet wird, wird die Fahrt abgebrochen und die TN müssen abgeholt werden.

Zusätzlich gilt:

  • Es gibt extra beauftragte Helfer, die Erinnerungsfotos unter Berücksichtigung von Regeln (keine Fotos in Badebekleidung, keine Einzelfotos, keine Fotos in den Sanitäranlagen bzw. Schlafzelten) machen dürfen.
  • Als Grundlage der Fahrt gilt das Jugendschutzgesetz: Nikotin, Drogen, Alkohol sind verboten.
  • Weil wir in den letzen Jahren gute Erfahrungen im Miteinander hatten, sind Unterhaltungselektronik und Handys bei den Fahrten verboten.
  • Die Leitung der Fahrt ist über das Mobiltelefon erreichbar. Bei Heimweh oder anderen Dingen, wird sich eine Möglichkeit finden, dass die Kinder ihre Eltern kontaktieren können.

An der Fahrt können nur die Personen teilnehmen, die mit den oben genannten Regeln einverstanden sind.

Was ihr unbedingt mitbringen solltet:

  • Schlafsack
  • Bettlaken für die Übernachtung im Gruppenzelt
  • eine Isomatte / Luftmatratze für die Übernachtung im Wanderlager
  • Versichertenkarte der Krankenkasse + Impfpass
  • Badesachen und Handtuch
  • Regenschutz
  • Badelatschen für die Benutzung des Waschraums
  • Schlafanzug und Waschzeug
  • kleinen Rucksack (für den Strand und die Fahrt ins Wanderlager)
  • Taschenlampe und Ersatzbatterien
  • Sonnenschutzmittel
  • Kopfbedeckung
  • Stift und evtl. Briefmarke(n) für Postkarten
  • Mückenschutzmittel
  • Wäscheklammern + Wäscheleine
  • Trinkflasche
  • evtl. Tischtennisschläger
  • Reiseverpflegung für die Hinfahrt (bitte Busfreundlich: kein Kaugummi/keine Schokolade), in Zinnowitz gibt es erst am Abend ein warmes Essen
  • möglichst nicht mehr Taschengeld als 15,00 €
  • Turnschuhe mit weißer Sohle für die Turnhalle
  • eine Tüte für Müll, der bei der Busfahrt anfallen kann
  • auch festes Schuhwerk (am besten zwei Paar)
  • Kleidung für den täglichen Bedarf, auch warme Anziehsachen
    (mindestens zwei lange Hosen und zwei warme Pullover)

 

Hier könnt ihr euch anmelden:

Kinderzeltwoche 1 Zinnowitz: 

 

Kinderzeltwoche 2 Zinnowitz:

 

Das kostet die Fahrt: (Preis kommt noch)

195 Euro pro Kind / 130 Euro 1. Geschwisterkind / 75 Euro Junghelfer

Den Betrag überweisen Sie bitte bis zum 13.08.2021 auf das Konto der DEKA-Stelle Dresden:

IBAN: DE 46 7509 0300 0008 2803 80
BIC: GENODEF1M05
Zweck: Kinderzeltwoche 1 oder Kinderzeltwoche 2

 

Hier gibt's Details zur Abfahrt und Ankunft:

Treff, Anmeldung und Testung ab 7:45 Uhr möglich. Bitte seid schon etwas eher da, damit wir auch pünktlich abfahren können.

Abfahrtszeit/-ort: Samstag den 21.08.2021, 8:30 Uhr

                              Samstag den 28.08.2021, 8:30 Uhr

Busparkplatz des Regionalverkehrs (RVD): Ammonstr. 25, 01067 Dresden / zwischen Hauptbahnhof und Haltepunkt Freiberger Str.
(Straßenbahnhaltestelle Budapester Str., Linien 7+10, Bus 62)


Rückkehr:  Samstag, den 28.08.2021 und Samstag den 04.09.2021 – frühestens 18 Uhr (Ort s. o.).  Aktuelle Infos zur voraussichtlichen Ankunftszeit werden während der Rückfahrt auf unserer Website veröffentlicht.

Ansprechpartner:

Josef Reinhardt
päd. Mitarbeiter der Dekanatskinder- und Jugendseelsorge
Email:
Telefon: 0351 31563343   Mobil: 0174 2445435



Kinderzeltwoche Zinnowitz 21.-28.08.2021 Berichte

Tag 1

Samstag früh 7:30 Uhr auf dem Busparkplatz hinter dem Hauptbahnhof: so langsam trudelten die ersten Kinder und Jugendliche ein. Sie wurden begrüßt von den fleißigen Helfern der ersten Zinnowitzwoche. Nach einer abwechslungsreichen Busfahrt kamen alle gut an und freuten sich schon den lang ersehnten Zeltplatz im St. Otto-Heim zu sehen. Von Rafiki, dem weisen Affen aus der König der Löwen, wurden die Kinder in das Thema der Woche eingeführt. Gemeinsam teilten sie sich in die Gruppen und Zelte ein. Am Abend fand das Abendgebet am Strand statt. Hier konnten das Meer, die Wellen, der Strand und der weite Horizont betrachtet werden. Danach dauerte es eine kleine Weile bis alle Kinder und Jugendlichen, nach diesem ersten Abend in den Betten verschwanden.
Wir sind gespannt was in der nächsten Woche noch passiert.

Tag 2

Am ersten Morgen in Zinnowitz wurden wir vom Morgenradio mit den Moderatoren Uschi und Ralf. Nach einem reichhaltigen Frühstück wurden die Tücher individualisiert und bunt gestaltet. Den Gottesdienst feierten wir gemeinsam mit der heimischen Gemeinde, wobei wir die Fürbitten und die Lesungen gestalteten. Der Fokus lag besonders an Entscheidungen und Fragen, welchen wir uns stellen. Am Nachmittag bestand die Aufgabe darin, Hindernisse als Gruppe zu meistern und Fragen zum Allgemeinwissen zu beantworten. Dabei konnten Punkte gesammelt werden, welche zum Ausgang aus dem Otto-Heim benötigt wurden. Am Strand angekommen gestalteten die Kinder in einer letzten Aktion einen Löwenkopf aus Sand. Dabei konnten die gewonnenen Punkte gegen zusätzliche Dekoration eingetauscht werden. Am Ende entstanden zwei unterschiedliche Versionen von Simbas Ebenbild und Gruppe grün musste sich knapp Gruppe rot geschlagen geben. Danach ging es endlich in die wellenreiche Ostsee.

Erschöpft vom Baden und Spielen am Strand ging es wieder heim ins Otto-Heim. Nach dem Abendbrot standen die Abendangebote auf dem Programm. Dabei konnten sich die Kinder frei entscheiden zwischen Kreativangebot, Sportlicher Betätigung oder Kartenspielen. Nach einem kleinen Abschlusstheaterstück der Helfer ging es mit dem Abendgebet in die Nachtruhe. Wir freuen uns auf den nächsten Tag und sind gespannt was uns erwartet.

Tag 3

Das Weckradio tat seine Dienste auch Heute zuverlässig. Die Kinder setzten sich erst schleichend, dann zu immer drängenderen Rhythmen in Bewegung. Das Morgengebet diente den Kindern als Ansporn, einem:r weiterem:r Teilnehmer:in Gutes zu tun.

Nach einem schmackhaften Frühstück ging es für die Teilnehmer:innen und Helfer:innen in die Themenarbeit. Das Thema Umbrüche begleitete die Teilnehmenden bis zum Mittag. Dabei beleuchteten sie sowohl soziale als auch strukturelle Umbrüche, welche das Leben der Teilnehmenden aber auch der Helfenden strukturieren. Den Kindern wurde dabei bewusst, dass ein jedes Leben von Umbrüchen geprägt und in gewisser Weise auch strukturiert ist. Was ebenso offensichtlich wurde, ist der Fakt, dass die Umbrüche in den Leben der Teilnehmenden ähnlich, oder sogar gleich sind.

Nach dem Mittagessen folgte die obligatorische Strandzeit, die die Kinder nutzten, um sich die noch rauchenden Köpfe von der Arbeit am Thema abzukühlen. 

Wieder im Otto-Heim folgte für die Teilnehmenden ein weiterer Höhepunkt: das Planspiel. Angelehnt an das bekannte Spiel „Spiel des Lebens“ lernten die Kinder, wie das Leben möglicherweise ablaufen könnte. Dies diente den Teilnehmenden als Verdeutlichung der Lebensumbrüche, die sie am Vormittag kennengelernt hatten.

Als Abendgestaltung diente das Schauen des Filmes „König der Löwen“, welcher der Zeltwoche als Leitfaden dient. Danach folgte das Abendgebet und anschließend die wohlverdiente Nachtruhe.

Tag 4

Wie jeden Morgen tönten erst zarte Klänge und später tiefe Bässe an unsere Ohren, um auch den letzten aus dem Bett zu locken. Beim Morgengebet überlegten wir, wieso Simba in die Wüste floh und was uns in schwierigen Situationen halt geben kann.

Nach einer kurzen Stärkung beim Frühstück teilte sich die Gruppe. Während die einen noch ihre letzten Sachen für das Wanderlager zusammensuchten, versammelten sich die anderen vor dem Krea-Zelt, um eine kleine Einführung in Survivalskills. Was muss man zuerst machen? Erste Hilfe? Wasser suchen? Einen Unterschlupf bauen? Wir haben Wasser mit natürlichen Materialien oder einem Tuch gefiltert. Später haben wir im Wald eine Hütte gebaut, die uns vor Regen und Wind schützen sollte.

Für das Mittagessen gab es ein großes Lob, denn mit Nudeln und Bolognese kann man nichts falsch machen! Nach einem Abwasch, der freundlicherweise von AC/DC musikalisch unterlegt wurde, brachen wir auf mit Wanderschuhen und Rucksack und erkundeten den Wald in der Umgebung, um den Nachmittag mit einem kurzen Sprung ins kühle Nass abzurunden.

Am Abend dann knüpften die einen fleißig ihre Armbänder weiter, während die anderen Feuerholz suchten, um das Lagerfeuer anschließend mit einem Feuerstein zu entfachen. Ziemlich geschafft von all den neuen Erlebnissen ließen wir uns auf die Baumstämme herum fallen und genossen die letzte Stunde bei Gitarrenmusik und flackerndem Licht, bevor uns das Abendgebet ins Bett schickte.

Tag 5

Fast pünktlich um 7:30 wurden die Teilnehmer unserer grünen Gruppe vom „Weckradio mit Uschi und Ralf“ geweckt. Die Musik entsprach wie gewöhnlich dem Geschmack der Kinder und somit konnten alle gut gelaunt, wenn auch leicht verschlafen, am Morgengebet teilnehmen. Das Thema des Morgengebets war Freundschaft.

Nach dem Frühstück wurde das sogenannte „Katze und Maus- Spiel“ gespielt um ein Kind zu verabschieden, welches uns vorzeitig verließ und gegen 10:30 starteten wir ins Wanderlager und lösten damit die rote Gruppe ab, welche bereits die Nacht vorher dort verbrachte.

Der Weg ins Wanderlager war sehr lustig und alle Kinder waren motiviert. Bei unserer Ankunft im Lager sorgte der sehr starke Wind zwar kurz für eine Schmälerung der guten Laune aber nach einer kurzen Mittagspause baute ein Teil der Gruppe einen Windschutz, was die Situation um Einiges verbesserte.

Am Nachmittag machten wir einen Spaziergang bei welchem dwir die Klippe besuchten und das Achterwasser bestaunen konnten. Als wir wieder am Lager ankamen, gingen ein paar sehr Mutige baden und der Rest verbrachte die Zeit größtenteils im Zelt bei Kartenspielen und dem Knüpfen von Armbändern. Aufgrund des sehr nassen Wetters mussten wir das Abendbrot (Grillkäse, Bratwurst, Brötchen) ins Zelt verlegen, wo wir dann schlussendlich auch einen sehr schönen Abend mit vielen Werwolf- Runden verbrachten.

Tag 6

Nach der Flachwitz-Challenge und den neusten sinnlosen Fakten zum Morgenradio startete die Gruppe rot mit dem zweiten Teil des Aktionstages. Die Sonnenstrahlen wurden genutzt, um sich über Überlebensstrategien zu informieren und die nassen Sachen vom Vortag zu trocknen. Zum Mittagessen kam die grüne Gruppe gut gelaunt und laut singend im Zeltlager wieder an. Nach einer frischen Dusche und neuen Anziehsachen konnten beide Gruppen wieder gemeinsam Essen und singen. Leider hat sich die Sonne ab dem Mittag verzogen und ein leichter Regen legte sich über das Otto-Heim. Daher wurde die Mittagszeit mit Freundschaftsbänder knüpfen, Lesen und Fußball spielen verbracht. Um ein einzigartiges Souvenir aus Zinnowitz mit zu nehmen und auch bei schweren Momenten eine Kiste voller schönen Erinnerungen zu haben, wurden Holzstücke gefeilt, zusammengeklebt und gestaltet. Weiterhin wurde die Josefsgeschichte aus der Bibel mit Bildern als Memory zusammengefügt. So wie bei Josef ist Gott stetig in unserer Nähe und steht uns bei allen Umbrüchen, die uns erwarten, zur Seite. Am Abend zeigten uns Rafiki und Nala, dass positive Weggefährten wichtig sind, um seine Ziele zu erreichen und auch bei Schwierigkeiten eine gute Unterstützung sind. Mit vielen neuen Eindrücken, Gesprächen und Erlebnissen ging es bei leichtem Regen und mit großer Vorfreude auf den morgigen Tag ins Bett.

Tag 8

Heute durften wir mal ausschlafen. 8:00 Uhr standen wir auf und trudelten so langsam zum Morgengebet. Es ging so langsam auf den Abschied am Nachmittag des Tages zu. Die Preise vom Nachtgeländespiel konnten nach dem Frühstück in Wasserbomben umgetauscht werden. Wie es so ist, durften damit die Helfer gewässert werden. Die Kinder hatten viel Spaß dabei.

Danach nutzten die beiden Gruppen die Zeit sich zu verabschieden und eine schöne Abschlussrunde zu machen. Mit der Methode warmer Rücken gaben sich die Kinder gegenseitig ein kleines Feedback und Komplimente. Danach wurde gepackt, Mittag gegessen und eine kleine Liederabschlussrunde mit Spielen gemacht. Alle Teilnehmenden warteten bis zum Ende gespannt auf den Bus und freuten sich auf die gemeinsame Heimfahrt. Zum Glück kamen alle gesund und munter in Dresden an.

Kinderzeltwoche Zinnowitz 28.-04.09.2021 Berichte

Tag 1

Ein erstes Hallo aus Zinnowitz,

nach einem verregneten Start wurden wir mit einer staufreien und kurzweiligen Fahrt auf die schöne Insel Usedom entschädigt. Alle Kinder, Jugendlichen und Helfenden sind am frühen Nachmittag wohlbehalten im St. Otto-Heim angekommen. Inzwischen sind die Zelte bezogen, die Gruppen eingeteilt und die ersten Lieder gesungen. Trotz Regenschauern konnten wir sogar schon das Meer begrüßen sowie mit einem spielerischen Input ins Thema „Hakuna Matata !? – Umbrüche und wie wir damit umgehen können“ einsteigen. Inspiriert wurden wir dabei vom weltbekannte Disney-Film „König der Löwen“. So leitete uns unser Hauptverantwortlicher Josef Reinhardt als weiser Mandrill Rafiki durch den Tag. Da wir mit einer vergleichsweise kleinen Gruppe von 34 Zinnowitz-Begeisterten unterwegs sind, schaffen wir es dieses Jahr tatsächlich mal innerhalb des ersten Tages schon nahezu alle Namen drauf zu haben :D Mit einem besinnlichen Abendgebet ließen wir unseren Ankunftsabend ausklingen und freuen uns nun auf eine ereignisreiche und spaßige Woche – mit hoffentlich vielen Sonnenstunden.

Tag 2

So schnell ist der erste Tag vorbei …

In den heutigen Sonntag sind wir nach einer frühen spielerischen Gruppenzeit mit einem selbst gestalteten Wortgottesdienst gestartet. Durch die Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie musste die gemeinsame Feier mit der örtlichen Gemeinde dieses Jahr leider ausfallen. Aufgrund des Regens musste das Ganze sowieso in unserem Gottesdienstzelt im Trockenen stattfinden… Auch für die Strandspiele am Nachmittag konnte erfolgreich eine Regenalternative gefunden werden: Durch unsere Junghelfenden wurden spannende sportliche Gruppenspiele vorbereitet, die schnell den Ehrgeiz und Kampfgeist der Kinder und Jugendlichen weckten. Fleißig wurden Punkte gesammelt für die tagesübergreifende Gesamtwertung. Angenehm erschöpft fielen dann alle nach einem besinnlichen Abendgebet ins warme und wohlverdiente Bett.

Tag 3

Kurzes Up-Date von Tag drei:

Der Regen lässt nach und die Kleidung wird langsam aber sicherlich sommerlicher (nur noch ein Pulli statt zweien nötig :D). Da wir nur mit kleiner Gruppe unterwegs sind, konnten wir nach kurzer Absprache unseren Wochenplan spontan der Wetterlage anpassen und den Thementag nach vorne ziehen. Am Vormittag haben wir alle zusammen ein Planspiel gespielt. Dabei haben wir heraus gefunden, welche Entscheidungen unser Leben prägen. In den beiden Gruppen wurde fleißig zu den Themen „Umbrüche in unserem Leben“ und „Entscheidungen treffen“ gearbeitet. Der Kreativität wurden dabei keine Grenzen gesetzt. Inzwischen konnten die Gruppen auch schon richtig gut zusammenwachsen, sodass zum Teil erfreulich angeregte Diskussionen entstanden. Auch ein kurzer Abstecher zum Strand stand heute auf dem Tagesplan – immerhin die Füße konnten wir dabei im kalten Nass baden.

Tag 4

Es ist Dienstag und die grüne Gruppe erobert das Zeltlager. Die Roten haben sich in das Wanderlager zurückgezogen. Da wir die letzten Tage immer brav unsere Teller leer gegessen haben, kitzelten uns heute zum ersten Mal in dieser Woche die Sonnenstrahlen. Der Survival-Experte Konrad teilte heute seine Skills und Erfahrungen mit den „Frankodiles“ (Gruppenname Gruppe grün, eng. Aussprache). Somit sind wir top prepared, falls wir einmal in der Natur um unser Überleben kämpfen müssen. Wir können nun auf diverse Arten Wasser filtern, Holzträger bauen und Feuer machen. Wo Sonne ist, darf das Meer nicht fehlen. Deswegen war eine lange Badesession das Highlight unserer Strandwanderung am Nachmittag. Beflügelt durch fette Beatz liefen unsere Füße wie von selbst die Strandpromenade entlang. Ramontische Teelichter, entspannendes Wellenrauschen und mehrstimmige Taizégesänge sorgten am Ende des Tages für die perfekten Abendgebetvibes am Meer. Tschö mit Ö, Ciao Kakao, Lass knacken. Hakuna Matata und auf Wiedersehen!

Tag 5

Liebe Grüße von den Freundinnen und Freunden der schönen Ostsee-Sonne,

der Tag der roten Gruppe stand heute unter dem Motto Gruppenbonding. Frisch erholt zurück im St. Otto‑Heim, stand erstmal ein ausgiebiges Duschen an, um den unverkennbaren und einzigartigen Wanderlagergeruch (hmmmm lecker lecker: kalter Lagerfeuerrauch gemischt mit Autan :D) so gut wie möglich wieder loszuwerden. Während sich die „Frankodiles“, die Gruppe grün, ihrerseits auf den Weg in die kleine friedliche Idylle im Neuendorfer Wald machte, wanderte Gruppe Rot mit Badesachen, Werwolfkarten und Volleyball bepackt singend zum Elefanten-Strand. Der (Bade-)Spaß war dabei vorprogrammiert.

Die Zeit verging wie im Flug und schon bald stand der nächste Programmpunkt an: Kugeln schmeißen bis die Kegel fallen.

Vom Wasser noch nicht genug, ging es nach dem Abendessen direkt wieder zur Ostsee. Nach dem Baden mit vielen vielen viiiiiielen Algen, hielten wir unser Abendgebet im warmen Kerzenschein und mit gemütlicher Gitarrenmusik. Unter sternenklarem Himmel wanderten wir zurück ins Lager und fielen müde von einem unbeschwerten Tag in die kuscheligen Schlafsäcke.

Tag 6

Sommer, Sonne, Wanderlager – Gruppe grün nutzte die Zeit im Wanderlager um an der Klippe den Morgen mit einem Gebet zu beginnen. Mit Blick auf das Achterwasser konnten sie den Moment in Stille genießen und der Natur zuhören. Gruppe rot baute beim Aktionstag Wasserfilter und konstruierte Holzträger. Zum Mittag kamen beide Gruppen wieder zusammen. Gemeinsam konnten sie das sonnige Wetter am Strand beim Baden und Volleyball spielen genießen. Nachmittags ging es beim Thementag um Erinnerungen. Symbolisch wurde eine Holzkiste gebastelt in der in Zukunft alle schönen Momente gesammelt werden können. Nach dem Abendessen verbrachten beide Gruppen die Zeit am Lagerfeuer. Sie lauschten einem weiteren Anspiel aus der König der Löwen Geschichte, beteten und sangen viele Lagerfeuerlieder. Natürlich durfte der Knüppelkuchenteig an diesem Abend nicht fehlen. Schwatzend verabschiedeten sich am Ende alle ins Bett.

Bilder der Kinderzeltwoche